Don Homer: Schland und die Welt

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Schland und die Welt
Aktualisiert: vor 48 Minuten 45 Sekunden

Aus

Mo, 2010-05-31 14:35

Aus persönlichen Gründen wird die Zeitung für Schland bis auf Weiteres eingestellt. Diese Entscheidung steht seit längerer Zeit fest und ist sorgsam durchdacht – auch der jüngste überwältigende Propagandasieg der Feinde Israels vermag nichts an ihrer Verkündung zu ändern. Da der nunmehr unweigerlich einsetzende und voraussichtlich noch zunehmende mediale und politische Aufschrei hier folglich nicht (mehr) kommentiert werden wird, sei lediglich auf den ewig gültigen Ratschlag verwiesen, die Berichterstattung deutscher Medien in Bezug auf Israel tunlichst zu meiden.

Da keine Notwendigkeit besteht, die an dieser Stelle veröffentlichten Texte zu löschen – und einige von ihnen erschreckend aktuell sind – bleiben alle hier erschienenen Artikel unverändert online. Allen Kommentatoren sei für ihre Diskussionsbereitschaft sowie zahlreiche interessante Hinweise und Ausführungen herzlich gedankt. Selbiges gilt für diverse Blogger, die auf hier erschienene Beiträge verwiesen haben und/oder deren Blogs hier verlinkt sind.

Ein letzter Dank gilt dem Team von Spirit of Entebbe, das Mr. Moe dankenswerterweise als gelegentlichem Gastautoren Asyl gewährt.


Worte der Woche (54)

Do, 2010-05-20 15:04

The Obama administration is looking for ways to build up „moderate elements“ within the Lebanese Hezbollah guerrilla movement and to diminish the influence of hard-liners, a top White House official said on Tuesday.

John Brennan, assistant to the president for homeland security and counterterrorism, met with Lebanese leaders during a recent visit.

„Hezbollah is a very interesting organization,“ Brennan told a Washington conference, citing its evolution from „purely a terrorist organization“ to a militia to an organization that now has members within the parliament and the cabinet.

„There is certainly the elements of Hezbollah that are truly a concern to us what they’re doing. And what we need to do is to find ways to diminish their influence within the organization and to try to build up the more moderate elements,“ Brennan said.

Nach den wahrlich überwältigenden Erfolgen der Politik der ausgestreckten Hände der Obama-Regierung – Stichwort Iran und Syrien, um nur zwei besonders beeindruckende Beispiele zu nennen – ist nun geradezu folgerichtig die Hisbollah dran.

Weiteres zu dem Thema findet sich etwa bei  Israel Matzav oder No Blood for Sauerkraut!


Aufschrei

Di, 2010-05-18 23:34

Das mutmaßliche Bekennerschreiben zum Brandanschlag auf die jüdische Synagoge in Worms, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde, zeigt, wohin „Israelkritik“ in letzter Konsequenz führt:

Sobald ihr nicht den Palästinensern Ruhe gibt, geben wir euch keine Ruhe.

Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, äußert sich in einem Interview mit der Jüdischen Allgemeinen wie folgt über die (ausbleibenden) Reaktionen auf den Anschlag:

Ich hätte einen öffentlichen Aufschrei erwartet. Auch wenn Politiker wie der Ministerpräsident Kurt Beck die Tat scharf verurteilt haben, war der Anschlag eine Randnotiz in der öffentlichen Debatte.

Wie sich dieser Tage eindrucksvoll gezeigt hat, ist „öffentlicher Aufschrei“ in Deutschland vornehmlich dann zu vernehmen, wenn der Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft durch ein grobes Foulspiel – mit Absicht, dessen ist man sich gewiss! – verletzt wird und folglich nicht dazu beitragen kann, Deutschlands Ruhm bei der Weltmeisterschaft in Südafrika zu mehren. Von dieser Seite aus betrachtet wirkt der ausgebliebene „öffentliche Aufschrei“ über die unweigerlich in antisemitische Praxis übergehende „Israelkritik“ in der Tat schwer – wenngleich ein ebensolcher Aufschrei in Form der ja durchaus ab und an öffentlich artikulierten Heuchelei, den „Anfängen“ wehren zu wollen, freilich ohnehin eine Lüge gewesen wäre. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass in Deutschland zeitgleich des Brandanschlags auf die Synagoge in Worms über einen vermeintlichen „Kompromiss“ mit dem Iran gejubelt wird – ganz so als sei Judenmord Verhandlungssache.